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JCKL, so sein Synonym, das zum Symbol-Logo origineller und unwiederbringlicher "FOTO-FANG-BILDER" geworden ist, gilt als Kopfgeldjäger der Gesellschaft, gegen die er explizit vorgeht. All die Abgelichteten hat der Ex-Pressefotograf für seine Kunstform angesprochen, und diejenigen, die diese seine Kunst nicht in einem Höchstmaß gefördert und finanziert haben, sind in alle Ewigkeit dem Hohn und der Verachtung seiner Darstellung ausgeliefert. Diese Delinquenten, sind Geächtete, Rechtlose, aussätzige Feinde, die für ihre abweisende Ignoranz, dem gnadenlosen Abschuß preisgegeben sind... Der scharfe Blick des Jägers, dem keine Situation zu skurril ist, um sie im Augenblick zu erlegen, zeichnet JIM CLICKS´ Werke aus und preist ihn als Meister zynisch-sarkastischer zeitarchivischer Dokumentation. Fototechnik und verfälschende Nachbearbeitung sind hier sekundär, der Effekt des Moments, die Treibjagd im Gesellschaftsleben erscheint wichtig. Die Liste seiner Opfer ließe sich unendlich fortsetzen, viele der Werke sind noch nicht veröffentlicht, dienen der übersinnlichen Exerzierung von voodooistischem Machtritual über die Abgelichteten, Verblichenen..... Anders verhält es sich bei den Ikonostasen der Landschaft, den Produkt-Fotos sowie den Model-Musen, mit denen JIM CLICKS seine expériments érotiques exemplifiziert. Einigen Darstellerinnen wird als Inspirations-Elfen gehuldigt, und je einstimmender sie Vorschläge zu Pose-Shots entrieren, desto größer der fotohistorische Lobpreis. Bedeutend sind dabei Unberührtheit des Sujets, Originalität der Location, Harmonie des Umfelds und der schwebende Spannungszustand von Plätzen, die ein Zerfall durch Zeit und bauliche Veränderung bald nicht mehr zugänglich oder verfügbar macht... Auch so gesehen haben die Arbeiten einzigartigen, zeitfesthaltenden Wert... daß sie dabei noch Überblend-Kunstformen darstellen, ist Prinzip von Zufälligkeit und gesteuertem Schicksal. |